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Stronger

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Apr 24 2019

Egal, wer es vom Personal macht, es bleibt dasselbe: die Nadeln sind immer gleich dick und nachdem sie gelegt wurden, sitzen sie. Wenn ich mich lege, bleibe ich in der Regel auch liegen. (Obwohl ich noch nie die Regel hatte.)

Montag Nachmittag war hart. Es hat gedauert, bis das Taxi kam, es hat gedauert, bis wir losgefahren sind, aber dann wollte der Fahrer unbedingt seine Flugkenntnisse in Anwendung bringen. Flugkenntnisse, die er aber nicht hatte. „Fasten Seat belt“ war dringend angeraten. Beim Aussteigen daheim dachte ich, ich steig aus der Achterbahn. Den ganzen Nachmittag hatte ich Nachbeben der Stärke 5 auf der Richterskala. Es gibt solche und solche Taxifahrer. Zum Glück mehr solche als solche. Sollte das nochmal passieren, werde ich dem Fahrer anbieten, dass ich ihm meine Brötchen vom Vormittag im Auto zurücklasse. Vielleicht hilft das, dass er mit dem Taxi wieder Bodenkontakt sucht. Nebenbei sei bemerkt, dass die meisten (von der Sorte „mehr solche“) einen akzeptablen Fahrstil haben. Auch die Abstände zum vorderen Fahrzeug sind optimal, nur stört öfters das Auto dazwischen... Vielleicht setze ich als leidenschaftlicher Ex-Trucker auch viel zu hohe Maßstäbe. Das „leidenschaftlich“ bezieht sich hier auf Trucker, nicht auf Ex. Es ist zum Beispiel (bei den anderen „solchen“) schwierig bis unmöglich, als Beifahrer die Augen zu schließen. Geht nicht. Man ist ständig auf dem Sprung, möchte nicht vorhandene Bremsen treten oder ins Lenkgeschehen eingreifen. Manchmal überlege ich, mit dem eigenen Auto zu fahren. Aber das bedeutet wieder viel zu viel Stress. Und den wollte ich mir vom Hals schaffen.

 

Meine Brötchen sind schon alle weg! Wo sind die bloß hin? Hab ich heute einen Hunger! Na, immer noch besser als zwei Hunger. 

 

Vielleicht lag mein Allgemeinzustand am Montag nicht nur am Taxiflug. Krasses Wochenende, gutes Essen (Grillen), viel Action, wenig Schlaf, Sonnenschein pur, warm, es läppert sich zusammen... Am Eisen kann es nicht gelegen haben, das gab es wie immer in halber Portion.

Wenn Daisy mir heute die üblichen 700 +200ml abzieht, hätte ich theoretisch noch 1000ml zu viel intus. Ich behaupte jedoch, dass das nicht nur Wasser ist, sondern ich langsam wieder Muskelmasse aufbaue. Wesentlich mehr Aktivitäten, dank dem Garten, regelmäßige Proteinshakes, mehr Eisen für die Blutbildung und den Sauerstoff-Transport - das wird sicher auch zu mehr Gewicht beitragen. Zumindest auf meiner Tanita-Waage zuhause ist dieser Aufwärtstrend zu beobachten: mehr Muskeln, weniger Bauchfett. 

 

Schwarzenegger läßt grüßen. Ganz von weitem.

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