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Grund zum Danken

(223 x gelesen) im
Dez 21 2018

Freitag, 21.12.

 

Es geht schon lange so. Mit dem Weihnachtsrummel. Weihnachtsmärkte, die zum billigen Kommerz mutiert sind, Hektik in den Geschäften, volle Einkaufswagen, lange Schlangen. Wie die Leute das alles nur in den paar Tagen verdrücken wollen? Es bleibt mir ein Rätsel. 

Frust-Essen, weil Weihnachten für die meisten schon lange nicht mehr das ist, was es eigentlich sein sollte: ein Fest der Ruhe und Besinnung, der Freude und Familie, des gemütlichen Beisammenseins und fröhlichen Feierns? 

Oder weil es in unserem so christlichen Abendland kaum noch jemand weiß, was der Sinn hinter Weihnachten ist: die Geburtstagsfeier des Erlösers Jesus, der auf die Welt kam, um den Weg des Menschen zu Gott von dem ganzen Müll der Sünde zu befreien, damit jeder ihn wieder gehen kann?

Ist es deshalb zur Fressorgie und Geschenkewut ausgeartet? Auch das bleibt mir ein Rätsel.

Aber egal, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist es Letzteres und ich gehe eher gelassen und nüchtern - und dankbar - in diese Weihnachtszeit.

Trotzdem bekomme auch ich jede Menge Weihnachtsgrüße. Von Freunden, Kunden, Bekannten. Mündlich, telefonisch, per Post oder E-Mail. Mit oder ohne kleine Aufmerksamkeit. Dafür möchte ich mich auch hier in meinem Blog ganz herzlich (und ehrlich aufrichtig) bedanken.

Und ich wünsche auch allen meinen Lesern eine schöne Weihnachtszeit, die geprägt ist von Freude miteinander und Frieden im Herzen und untereinander, auch Frieden mit Gott. Die Welt ist so hektisch und lieblos geworden, da tun zumindest ein paar Tage Friede und Liebe wohltuend gut. In diesem Sinne also: „Fröhliche Weihnachten!“

 

Zurück zum Alltag. Den gibt es ja auch noch. Links neben mir Daisy, rechts das Frühstück (mit Salami), auf den Beinen das elektronische Tagebuch-Schreib-Gerät, auch iPad genannt, das leise, typische Summen der Geräte, gedämpfte Unterhaltung des Arztes mit den Patienten, auch Visite genannt, gewohnte Atmosphäre eben.

 

Daisy muss sich ab heute mehr anstrengen bei mir. Bisher hatte sie mir 300 ml/min abgezapft und gereinigt. Ergab in ca. vier Stunden ca. 90 Liter. Heute nimmt sie mir 350ml/min. Bedeutet bessere Reinigung aber wohl auch höhere Belastung des Körpers. Wir werden sehen.

In dem kurzen Gespräch mit dem Arzt eben meinte dieser, ich sehe wesentlich besser aus als noch vor einigen Wochen. Er hat den Eindruck, ich habe mich an die Situation gewöhnt und angepasst. Recht hat er! Auch stelle ich erfreut fest, dass ich tagsüber nicht mehr so müde bin und schlafen möchte. Irgendwie kommt meine Energie zurück. Erfreulich. Hoffen wir, dass das so bleibt.

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